Legalisierung ?

Legal – illegal … ?

ZUR PETITION: SUCHTGEFAHREN – ENTKRIMINALISIERUNG VON CANNABIS-KONSUMENTEN VOM 21.10.2010.

Ein heikles Thema. Ich muss gestehen, das meine Meinung dazu, nur ein klares mmhjein hervorbringt. Ich bin zwar durchaus für eine Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, aber die Petition ist in einigen Punkten einfach zu Schwammig. Im am Ende des Artikels angegebenem Link (Banner) kann man sich darüber informieren.
Natürlich befürworte ich nicht den Konsum von Cannabis oder Haschisch, ganz im Gegenteil. THC ist und bleibt eine Droge, auch wenn die gesundheitlichen Folgen weniger dramatisch klingen mögen, als bei Alkohol zum Vergleich. Jedoch sind die psychischen Auswirkungen des THC nicht minder schlimm und gefährlich als bei anderen psychotropen Substanzen. Auch werden Cannabis-Produkte gerne als Einstiegs-Droge genannt. Ich persönlich würde sie eher als Übergangs-Droge erwähnen. Alkohol und Nikotin sind in der Regel die ersten Suchtmittel, denen man ausgesetzt wird. Ob jetzt von den eigenen Eltern, Verwandten oder irgendwelchen Freunden.

–> Kinderrechte <–

Es ist keine Frage des Verbotes, sondern ein fehlendes „Sich-Selber-An-Die-Nase-Fassens“.

Allerdings sind einige Sandkasten-Argumente auch nicht hinzunehmen. Also, weil das eine legal ist, soll das andere auch, oder umgekehrt, nä nä nä nä näää nääää. Blödsinn. Ersteres habe ich gerade kommentiert und anders herum ? Was ein Verbot von Alkohol nach sich ziehen würde hat man schon zu Zeiten der Prohibition in den USA gesehen.

Was mich bewegt für eine Entkriminalisierung zu sein, ist der Kontakt zum Dealer. Man kann ja den Konsum von THC nicht per Dekret abschaffen, genauso wenig wie das Drahtseil-Laufen oder Bungee-Jumping. Wie es der Verkauf von illegalen Dingen so an sich hat, bewegt man sich hier in dunklen Kreisen. Eine Halbwelt, wie man so schön sagt. Ob die Verkäufer dies jetzt tuen aus Geldgeilheit oder aus Geldmangel, evtl. durch eigenen Konsum, ist völlig egal. Fakt ist, man muss sich an diese Leute wenden, wenn man kiffen will. Und in dieser „Szene“ kursieren eben dann nicht nur Hanf-Produkte, sondern noch so einiges Anderes. Der geregelte Verkauf in dafür vorgesehenen Läden an erwachsene Menschen, würde dies verhindern. Ihre Kinder werden zwar dadurch auch nicht davon abgehalten es auszuprobieren, aber, sie würden das Zeug nicht von einem Kriminellen, sondern nur von einem „Idioten“ bekommen. Eben auf die gleiche Art und Weise wie sie auch an Schnaps gelangen.
Ich bin also für eine Legalisierung. Nur sollte diese wohl bedacht und geregelt sein. In Verbindung mit einer Aufklärungskampagne und einem Kontakt derDrogenberatung, Suchtberatung zu den entsprechenden Verkaufsstellen, ergäbe das sogar ungeahnte Möglichkeiten.
Meinen Kollegen/innen muss ich allerdings sagen, Finger weg. Jede Droge regt das Suchtgedächtnis an und führt über kurz oder lang zum Rückfall mit den angestammten Suchtmittel/n. Nur so zur Sicherheit.
Angeregt wurde ich durch die Lektüre dieser Seite:

cannabispetition

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